Jugendgruppe

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Die THW-Jugend ist ein eingetragener Verein und vereinende Organisation aller THW-Jugendgruppen des Technischen Hilfswerkes (THW) in Deutschland. Die THW-Jugend ist ein gemeinnütziger Verein, der in der Jugendarbeit tätig ist.

Gegründet wurde der Verein „THW-Jugend e. V.“ in Ahrweiler im Jahre 1984. Aber bereits in den siebziger Jahren hatten sich in vielen Ortsverbänden Jugendgruppen gebildet, die aber noch nicht auf Bundesebene organisiert waren.

Mittlerweile teilen sich etwa 15.000 Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren auf 668 THW-Ortsjugenden auf. Die Jugendgruppen sind im Regelfall immer an einem THW-Ortsverband angegliedert.

Dafür hat das THW jedem OV Stab in Deutschland aufgetragen, eine Jugendgruppe zu bilden

Der Junghelfer

Die jugendlichen Mitglieder der THW-Jugend werden Junghelfer genannt. Junghelfer kann jeder werden, der das 10., aber noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet hat. Diese Junghelfer werden dann im Rahmen ihrer Ausbildung auf die Tätigkeiten im THW vorbereitet.

Mitglied kann jeder werden, der ein Interesse an der Mitgliedschaft hat. Es können natürlich, wie bei jedem Verein, Personen jeden Alters aufgenommen werden. Sind diese Mitglieder aber nicht jugendlich und wirken nicht direkt im Rahmen der Ausbildung mit, werden diese Mitglieder nicht Junghelfer genannt.

Bekleidung

Jeder Junghelfer erhält beim Eintritt eine speziell für die THW-Jugend angefertigte Jugendkleidung. Diese ist 7-teilig (Hose, Jacke, Fleecejacke, Sicherheitsschnürschuhe, T-Shirt kurzarm, T-Shirt langarm Schutzhelm) und sieht der Einsatzkleidung des Technischen Hilfswerkes sehr ähnlich. Jacke und Hose sind ebenfalls in blauer Grundfarbe und mit gelben Reflektorstreifen ausgestattet. Im Unterschied zur Einsatzkleidung sind die Ecken an den Aufsatztaschen der Hose sowie Schulterbereich und Innenkragen der Jacke in Hellblau gefasst. Die linke Brusttasche ist zudem mit dem THW-Jugend-Emblem versehen.

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Ziele, Ausbildung und Unternehmungen

Die THW-Jugend hat das Ziel, ihre jugendlichen Mitglieder auf spielerische Art und Weise an die Technik des Technischen Hilfswerkes heranzuführen, ganz unter dem Motto der THW-Jugend: „spielend helfen lernen“. Ein Nebengedanke zur sinnvollen Beschäftigung der Jugendlichen innerhalb der THW-Jugendgruppe, ist der Gedanke zur Nachwuchsgewinnung für das THW.

In regelmäßigen Abständen (laut Dienstplan) werden Ausbildungsveranstaltungen abgehalten. Hier erlernt der Junghelfer/die Junghelferin nicht nur THW relevante Themen, wie z. B. Seilkunde, Stegebau, Ausleuchten von Einsatzstellen, Erste Hilfe, Transport von Verletzten, Holz- und Steinbearbeitung (u. v. m.), es werden auch Spiele-, Film-, Bastel-, Grill- und Kameradschaftsabende veranstaltet. Gemeinsame Unternehmungen wie z. B. Zeltlager sind bei den Junghelfern besonders beliebt und bilden oft den Höhepunkt des Jahres.

Das heißt, es werden regelmäßige Spiele-, Film-, Bastel- und Grillabende, Wanderungen, Ausflüge, Radtouren und vieles mehr angeboten. Weiterhin stehen zum Beispiel auch technische Hilfeleistungen oder Umweltschutzaktionen auf dem Programm. Die Häufigkeit der Veranstaltungen der  Jugendgruppe ist jedoch sehr verschieden.

Technische Ausbildungsthemen sollen (nach Ausbildungsrichtlinie THW-Jugend) ca. ein Drittel des Jahresprogrammes ausmachen, besonders großer Wert wird auf „allgemeine“ Jugendarbeit gelegt.

Durch diese Aufteilung wird erreicht, dass den Junghelfern die Arbeit und Aufgaben des THW vermittelt werden, aber auch dass sie den Umgang miteinander in der Gruppe erlernen (allgemeine Jugendarbeit).

Zeltlager

Um die Kameradschaft zwischen den Jugendlichen der einzelnen Jugendgruppen zu fördern, werden verschiedene Jugendzeltlager, zum Teil mit anderen Jugendverbänden,  von Ortsverbands- bis hin zur Bundesebene im In- und Ausland ausgerichtet. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, den Kontakt zwischen den einzelnen Jugendgruppen und deren JunghelferInnen herzustellen und bestehende Freundschaften zu intensivieren. Die Jugendlichen reisen in der Regel mit THW Dienstfahrzeugen an und sind in Gemeinschaftszelten untergebracht.

Alle zwei Jahre veranstaltet die THW-Jugend ein Bundesjugendlager, in dem sich ca. 3000 bis 4200 Junghelfer treffen. Am Bundesjugendlager nehmen auch einige Gruppen der Jugendfeuerwehren teil, sowie ausländische Gruppen aus verschiedenen Ländern. Die Bundesjugendlager 2008 und 2010 fanden in Trier und in Wolfsburg statt. Vom 1. bis 8. August 2012 findet in Landshut das 14. Bundesjugendlager statt. Es werden knapp 4500 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet.

Neben dem Bundesjugendlager nehmen einige THW Jugendgruppen im Rahmen der allgemeinen Jugendarbeit an dem internationalem Jugendprojekt Young Helpers on the Air (YHOTA) teil, bei dem es darum geht, mit anderen THW-Jugendgruppen und Jugendgruppen anderer Hilfsorganisationen sowie Schulsanitätsdiensten während einer weltweiten „Funkparty“ Kontakt aufzunehmen, die Kommunikation miteinander und Freundschaften untereinander zu fördern.

Wettkämpfe 

Bei Wettkämpfen, die auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene stattfinden, stellen die Jugendlichen ihr Können unter Beweis. Dabei müssen sie Aufgaben aus dem Bereich der Holzbearbeitung, wie dem Bau eines Wasserturms oder Steges, unter den kritischen Blicken der sachkundigen Schiedsrichter lösen. Natürlich sind nicht nur Aufgaben aus diesem Bereich zu meistern, sondern auch das Ausleuchten von Einsatzstellen, der Bau einer Seilbahn oder die Erstversorgung eines Verletzten will gelernt sein. Bei der Lösung der Aufgaben steht nicht die Zeit im Vordergrund, sondern allein die fehlerlose Ausführung dieser führt die Jugendgruppe zum Sieg. Die THW-Jugend e.V. ermittelt im alle zwei Jahre stattfindenden Bundeswettkampf aus den Landessiegern den Bundessieger.

Leistungsabzeichen

In einigen Bundesländern haben Junghelfer die Möglichkeit, ein Leistungsabzeichen abzulegen. Diese Leistungsabzeichen gibt es in drei Varianten, Bronze, Silber und Gold.

Voraussetzungen:

  • Bronze:
    • mindestens 1 Jahr Mitglied bei der THW-Jugend
  • Silber:
    • mindestens 2 Jahre Mitglied bei der THW-Jugend
    • 8-stündiger Erste-Hilfe-Kurs
    • und Bronze-Abzeichen
  • Gold:
    • mindestens 3 Jahre Mitglied bei der THW-Jugend
    • 16-stündiger Erste-Hilfe-Kurs
    • und Silber-Abzeichen

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Betreuung

Der Jugendbetreuer

Die Junghelfer werden von ehrenamtlichen Helfern (Jugendbetreuer/in genannt) des THWs betreut. Diese Jugendbetreuer müssen eine abgeschlossene Grundausbildung besitzen und einen speziellen Jugendbetreuerlehrgang absolvieren. Auf diesem Jugendbetreuerlehrgang wird der Umgang mit Kindern und Gruppen vermittelt, aber auch wichtige Gesetze und Regelungen (Aufsichtspflicht, Jugendschutzgesetz) und THW-relevante Inhalte werden thematisiert, da diese für Jugendbetreuer unverzichtbar sind. Nachdem der Jugendbetreuer/die Jugendbetreuerin diese Qualifikationen erreicht hat, besuchen sie regelmäßig Seminare auf Bundes- und Landesebene, in denen sie sich ständig weiterbilden können.

Der Jugendbetreuer ist Mitglied des Stabes eines THW-Ortsverbands. Er ist somit dem stellvertretenden Ortsbeauftragten unterstellt.

Die wichtigste Unterscheidung zwischen dem Jugendbetreuer und dem Jugendleiter liegt darin, dass der Jugendbetreuer Mitglied der Bundesanstalt THW ist und die Interessen der Jugendgruppe gegenüber dem THW zu vertreten hat und als Ansprechpartner der Jugend zu Fragen das THW und den OV betreffend zur Verfügung steht. Der Jugendgruppenleiter hingegen ist Mitglied der THW-Jugend und ist der eigentliche Leiter der Jugendgruppe. Ihm steht der Betreuer nur beratend zur Seite.

Der (Orts-)Jugendleiter

Er ist Funktionsträger der THW-Jugend e. V. (früher Jugendgruppenleiter). Man hat hier den Namen Jugendleiter aus dem BGB/KJHG ins Leben gerufen und die Eigenkreation („Jugendgruppenleiter“) der THW-Jugend e. V. gestrichen. Damit verbunden ist klar, dass der Jugendleiter rechtsfähig sein muss und das 18. Lebensjahr vollendet haben muss. Er ist der „Vereinsvorsitzende“. Gibt es im OV/Zuständigkeitsbereich nur eine Jugendgruppe, ist er automatisch Ortsjugendleiter. Anderenfalls müsste aus dem Kreis der Jugendleiter ein Ortsjugendleiter gewählt werden.

Der Jugendsprecher

Damit das Demokratieverständnis unter den Jugendlichen geprägt werden kann, wurde die Funktion Jugendsprecher ins Leben gerufen. Er ersetzt die Funktion des Jugendgruppenleiters. Er ist letztlich das Bindeglied zwischen allen. Der Jugendsprecher kann minderjährig sein. Er sollte (muss aber nicht) das 16. Lebensjahr vollendet haben.

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Übertritt zum THW

Ab dem 18. Lebensjahr haben alle Junghelferinnen und Junghelfer die Möglichkeit in die Technischen Züge des THW übernommen zu werden und dann nach erfolgter Grundausbildung auch auf Einsätze zu fahren, auf die man als Junghelfer verzichten muss.

Dafür entscheiden sich jedes Jahr über 1.000 Junghelfer.

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(Quellen: wikipedia.org, thw.de)
Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

Taktisches Zeichen

Personal/Stärke

Die Personalstärke der Jugendgruppe variiert je nachdem wie viele Jugendliche interessiert mitmachen. Betreut werden sie von 2 Jugendbetreuern.

 

Einheitsführer

Rene Jung (Jugendbetreuer)
Rene Jung (Jugendbetreuer)
Tanja Berger (Jugendbetreuerin)
Tanja Berger (Jugendbetreuerin)
Trau dich, mach mit und sei dabei. Die THW-Jugend wartet auf Dich.
Trau dich, mach mit und sei dabei. Die THW-Jugend wartet auf Dich.

"Ihr möchtet der Jugendgruppe beitreten oder Euch nur mal persönlich Informieren ? Dann nehmt einfach Kontakt mit uns auf."

DU SUCHST:

  •  viel Abwechslung, echte Abenteuer und garantierten Spaß?
  • spannende Erlebnisse mit moderner Technik?
  • eine Gemeinschaft, in der Teamgeist groß geschrieben wird?
  • erlebnisreiche Tage im Zeltlager?
  • Wissen, um damit anderen Menschen zu helfen?
  • Freundschaften, auch über Grenzen hinweg?

WIR BIETEN:

  • das kleine Einmaleins der Rettungsmethoden
  • engen Zusammenhalt in der Gruppe und neue Freundinnen und Freunde
  • Anleitung beim Umgang mit technischen Spezialgeräten
  • Gemeinschaftserlebnisse im Zeltlager und bei Spiel- und Sportabenden
  • herausfordernde und realitätsnahe Einsatzübungen
  • Möglichkeiten, sich selbst auszuprobieren und mitzubestimmen
  • faire Wettkämpfe gegen andere Teams

 

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