2009 - 25 Jahre THW-Jugend

2009 - 25 Jahre THW-Jugend

2009 - 25 Jahre THW-Jugend

2009 - 25 Jahre THW-Jugend

2009 - 25 Jahre THW-Jugend

2009 - 25 Jahre THW-Jugend

2009 - 25 Jahre THW-Jugend

2009 - 25 Jahre THW-Jugend

Das Jahr 2009 ...

23.01.2009 - Neujahrsempfang THW Gießen
... vom umgestürzten LKW bis zum Großbrand...

Pressetext:

"GIESSEN. Beim traditionellen Neujahrsempfang des Technischen Hilfswerks (THW), Ortsverband Gießen im großen Saal der Petrus-Gemeinde im Wartweg konnte der Ortsbeauftragte Thomas Kreiling auf ein bewegtes Jahr im THW zurückblicken.

Stolz berichtete er, dass die 243 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer insgesamt 29390 Dienststunden für den guten Zweck leisteten. Neben 7960 Stunden für Ausbildung, schlugen 2481 Stunden für Übungen, 3320 Stunden für Geräteinstandhaltung, 8771 Stunden für allgemeinen Dienst, 2296 Stunden für Einsatze, 1386 Stunden für technische Hilfeleistungen und 3176 Stunden für Jugendarbeit zu Buche.

13 Einsätze mussten im abgelaufenen Jahr bewältigt werden. Der erste Einsatz erfolgte in der Neujahrsnacht 2008, wo der THW-Radlader bei einem Brand Glutnester auseinander zog. Kurz darauf bargen die Helfer mit ihren blauen Fahrzeugen einen spanischen LKW in Staufenberg, der vom rechten Weg abkam. Bei einem Großbrand im Wiesecker Kiesweg unterstützten 29 THWler die Aufräumarbeiten im Mai 2008 mit schwerem Gerät. Eine Woche später wurden die Helfer nach Heuchelheim beordert, um eine Schadensstelle nach einem Grobrand für die Nachlöscharbeiten weiträumig auszuleuchten. Bei einem LKW-Unglück auf der Autobahn A 5 im Juni räumten die Helfer mit schwerem Gerät zusammen mit der Feuerwehr die Autobahn. Schließlich kamen die Helfer mit ihren beiden Einsatzbooten im Juli 2008 auf dem Inheidener See zum Einsatz, um nach einem vermissten Schwimmer zu suchen. Zwischenzeitlich erfolgten zahlreiche Ausleuchtungen von Kontrollstellen für Polizei und Zoll. Kreiling dankte dabei den Arbeitgebern, die die Helfer im Einsatzfall von der Arbeit freistellten und so schnelle Hilfe für betroffene Mitmenschen ermöglichten.

Als Ehrengäste konnten unter anderem Stadtverordnetenvorsteher Dieter Gail, Magistratsvertreter Dr. Bernhard Höpfner, Polizeivizepräsident Hans Langecker, Notfallseelsorger und Hausherr Mathias Leschhorn, Kreisbrandinspektor Gert Battenfeld, der stellvertretende DRK-Kreisvorsitzende Dr. Klaus Döring, der Leiter zentrale Dienste des THW Hans-Georg Hartmann sowie der THW-Kreisbeauftragte Jörg-Rüdiger Stein begrüßt werden.

Im Anschluss an die Vorstellung der Jahresstatistik fanden die Ehrungen für engagierte Helfer des Ortsverbandes statt.

Für besondere Verdienste um die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk verlieh Kreiling das Helferzeichen in Gold an die Helfer Jan Ribka und Michael Kröck. Das Helferzeichen in Gold mit Kranz erhielt Peter Wagner aus den Händen von Hans-Georg Hartmann.

Für 25-jährige Mitgliedschaft im THW wurden Ingo Felzer und Thomas Kreiling ausgezeichnet. Bereits 40 Jahre ist Werner Pusch im Dienste der guten Sache aktiv."

(Von links nach rechts: Hans-Georg Hartmann vom THW-Länderverband HeRPSl mit den Geehrten Peter Wagner, Jan Ribka, Michael Kröck, Ingo Felzer, Werner Pusch, sowie dem Vorsitzenden der Helfervereinigung Marcel Pfläging und dem Ortsbeauftragten Thomas Kr
(Von links nach rechts: Hans-Georg Hartmann vom THW-Länderverband HeRPSl mit den Geehrten Peter Wagner, Jan Ribka, Michael Kröck, Ingo Felzer, Werner Pusch, sowie dem Vorsitzenden der Helfervereinigung Marcel Pfläging und dem Ortsbeauftragten Thomas Kreiling.)

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23.01.2009 Rettungsdienstsymposium Mittelhessen

Vorführung der Einsatzoptionen und des Gerätes des THW fand beim diesjährigen beim Rettungsdienstsymposium Mittelhessen in Gießen statt.

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22.02.2009 Absicherung Gießener Faschingsumzug

Wie im letzten Jahr sicherten Helfer unseres Ortsverbandes wieder den Gießener Faschingsumzug ab.

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22.03.2009 Ab sofort im Einsatz: THW-Kranwagen auf Gießener Karussell

Seit dem 22.03.2009 dreht auf der Gießener Frühjahrsmesse ein “kleines” THW-Einsatzfahrzeug seine Runden. Nach Rücksprache mit dem bekannten Gießener Schausteller Andreas Walldorf konnte der Ortsverband über den Winter ein Karussellfahrzeug erhalten und entsprechend nach eigenen Vorstellungen “umändern”.

Der Zugführer des 1. TZ Jan Klutkowsky nahm sich der Sache an und zerlegte mit Unterstützung von Andreas Zeits das Fahrzeug in seine Einzelteile. Nach einer Grundierung, Komplettlackierung und mehreren Schichten “ultramarinblau” durch den gelernten Schreinermeister Klutkowsky baute das Fahrzeug Arndt Niedermayer zusammen. Peter Wagner zeichnete für die Beschriftung verantwortlich. Insgesamt 25 Stunden Freizeit investierten die Helfer in den Umbau.

Pünktlich zum Beginn der Frühjahrsmesse überbrachten Vertreter des Ortsverbandes das neu gestaltete Fahrzeug. Dabei wurde das Fahrzeug, welches das gleiche Nummernschild und den gleichen Funkrufnamen wie der LKW/LKr des Ortsverbandes trägt, vom “Vorbildfahrzeug” angeliefert.

Der Ortsbeauftragte Thomas Kreiling freute sich über das Engagement seiner Helfer und betonte, dass im Wege der Gewinnung neuer Mitglieder sowohl in der Jugend als auch bei den Aktiven neue Wege gegangen werden müssten, und er hoffe, dass auch auf diese Art Interesse an der Arbeit des THW geweckt werden könne.

Der Kranwagen bringt den Kranwagen
Der Kranwagen bringt den Kranwagen
Jetzt ist er montiert
Jetzt ist er montiert
Und wird auch gleich in Beschlag genommen
Und wird auch gleich in Beschlag genommen

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04.04.2009 - Auspumpen eines Teiches

Eine Hilfeleistung stand am 04.04.2009 ab 08.00 Uhr Uhr auf dem Programm. 14 Helfer pumpten im Rahmen einer angelegten Übung für die Stadt Wetzlar ein Teich mit etwa 350.000 Litern Wasser mittels Abwassertauchpumpen aus.  Hier sollte insbesondere das Verhalten im Pumpeinsatz durch die Helfer geübt werden. Zum einen kam die kürzlich durch den Verein beschaffte 2.500 l/min-Abwassertauchpumpe zum Einsatz, ebenso wurden mehrere Kleinpumpen (1.000 l/min) eingesetzt Eingesetzte Fahrzeuge des THW Gießen: MTW, MLW I, MLW III + Anh-SEA 30 kVA. Einsatzende war um 15.30 Uhr.

Pumpen werden bereit gemacht
Pumpen werden bereit gemacht
Der Schlauch saugt was weg
Der Schlauch saugt was weg
Schnell leert sich der Teich
Schnell leert sich der Teich
Säuberung des Teiches
Säuberung des Teiches
 
 

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04.04.2009 - Übungsfahrt mit Mehrzweckboot auf Heuchelheimer Seen

Ebenso am 04.04.2009 übten die Bootsführer der Fachgruppe Wassergefahren auf den Heuchelheimer Seen den Umgang und die Auswertung mit dem neuen Sonargerät, welches es ermöglicht, Gegenstände und bei normalen Verhältnissen Personen unter Wasser aufzuspüren.

Nachdem zunächst im Heuchelheimer Silbersee einige Suchkurse gefahren wurden, wurde im Anschluss auf dem Heuchelheimer Surfsee gefahren. Dabei konnten eindrucksvoll einige Bodenstrukturen aus den Zeiten, in denen damals in diesem Bereich Kies abgebaut wurde, sichtbar gemacht werden.

Bei der Veranstaltung waren auch einige Mitglieder der Feuerwehr Heuchelheim anwesend, die sich von der Leistungsfähigkeit des neuen Geräts überzeugen konnten.

Die Indienststellung des neuen Sonargeräts  ist für Mai 2009 vorgesehen.

Boot zu Wasser lassen
Boot zu Wasser lassen
FF Heuchelheim begeistert dabei
FF Heuchelheim begeistert dabei
Und wieder anlegen
Und wieder anlegen

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16.-17.04.09 Erste-Hilfe-Ausbildung der THW-Jugend durch das DRK Gießen

Am 16.04. und 17.04.2009 fand eine Erste-Hilfe-Ausbildung für die der THW-Jugend statt. Durchgeführt wurde die Ausbildung durch das Deutsche Rote Kreuz Gießen.

25.04.2009 - Sonarübung / Aufspüren von Tauchern im Inheidener See

Der Inheidener See war in den vergangenen Jahren mehrfach Einsatzort des THW nach Badeunfällen. Aufgrund seiner Struktur (Tagebausee) weist er starke Höhenunterschiede im Gewässer auf, außerdem stellt er das tiefste Gewässer im Landkreis dar (ca. 28 m). Diese Voraussetzungen eignen sich ideal als Übungsgebiet für das vom Helferverein beschaffte Sonargerät, mit dem der Untergrund geortet und fotorealistisch ausgewertet werden kann.

Erstmals konnte mit dem Gerät realistisch nach Personen gesucht werden, da sich zwei Taucher der DRK-Wasserwacht Gießen bereitgestellt hatten. Ein Taucher war mit einem Kreislauftauchgerät ausgerüstet, welches die Ausatemluft minimierte, so dass eine Luftblasenbildung fast gänzlich unterbunden wurde und ein halbwegs realistischer Suchlauf erfolgen konnte.

Ein dank geht insoweit an die DRK-Wasserwacht, mit der in Zukunft die Zusammenarbeit in diesem Bereich verstärkt werden soll sowie an die Feuerwehr Hungen, die Mannschaft und ein Zelt für die Taucher bereitgestellt hatte.

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07.05.2009 - Abseilen von Stadtkirchenturm

Mit dem Motto “Uns schickt der Himmel” im Gepäck traten Verantwortliche der Kirchenaktion “72 Stunden” der kath. und evang. Kirchen des Kreises an den Ortsverband heran mit der Frage, ob die Aufgaben, die die Jugendlichen in 72 Stunden zum Wohle der Allgemeinheit zu bewältigen haben, durch das THW vom Stadtkirchenturm heruntergebracht werden könnten.

Die Helfer um Jan Ribka entschlossen sich für das Abseilen eines Helfers durch das Rollgliss vom 42m-hohen Turm.

Unter begeisterter Beobachtung von 700 Jugendlichen der Kirchengemeinden aus dem Landkreis seilte sich Andreas Zeits um 17:07 Uhr ab und übergab unten angekommen einen Rucksack mit den Aufgaben für die Kirchengemeinden.

Abseilen vom Stadtkirchturm
Abseilen vom Stadtkirchturm
Übergabe der Aufgaben
Übergabe der Aufgaben

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02.05.2009 - THW Gießen stellt Sonargerät in Dienst

Thomas Kreiling, Ortsbeauftragter des Gießener THW, konnte seinen Helfern  ein neues Einsatzgerät offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bei der neuen Anschaffung handelt es sich um ein Unterwassersonar, welches den Gewässergrund mit Sonarwellen abtastet und Gegenstände und Personen unter Wasser an einem Bildschirm sichtbar macht. Diese Bilder können wiederum gespeichert und an Land präsentiert oder ausgewertet werden. Das Gerät ist fest auf einem der Einsatzboote des THW montiert. Es funktioniert bis zu einer Tiefe von 45 Metern.

Außerdem können damit bis zu 200 Meter breite Suchstreifen abgefahren werden.

Ermöglicht haben die 5.000 Euro teure Anschaffung die THW-Helfervereinigung Gießen e.V., der Helfer und Förderer des THW angehören, sowie die Volksbank Mittelhessen, die einen Beitrag  zur Anschaffung von 1.500 € leistete.

In den vergangenen Monaten haben die Helfer der Wasserdiensteinheit regelmäßig geübt und sich umfangreich mit der Bedienung des Gerätes vertraut gemacht, so dass die offizielle Indienststellung nunmehr erfolgen konnte. Der Ortsbeauftragte Thomas Kreiling betonte, dass diese neuartige Technik bei anderen Hilfsorganisationen bereits zahlreiche Erfolge auf der ganzen Welt erzielt.

Aus einsatztaktischer Sicht kann mit der neuen Technik der Einsatz von Tauchern schonender und gezielter durchgeführt werden. Ebenso können Taucher bei ihren Tauchgängen vor gefährlichen Untergrundverhältnissen, wie z.B. oft vorkommenden Steilwänden in den heimischen Baggerseen gewarnt werden.
 
Rainer Staffa, Vorstandsmitglied der Volksbank Mittelhessen begrüßte die sinnvolle Verwendung der Spende. Er konnte sich selbst von der Leistungsfähigkeit des Gerätes bei einer Fahrt mit dem THW-Boot auf der Lahn überzeugen. Er sprach den Helfern des THW seinen Dank für das ehrenamtliche Engagement aus und hoffte, dass die neue Technik nicht zum Einsatz kommen müsse.

Rainer Staffa (3. v.l.) vom Vorstand der Volksbank Mittelhessen übergibt das neue Sonargerät im Beisein von Marcel Pfläging (Vorstand Helfervereinigung, r.) an Thomas Kreiling und Peter Wagner (v.l.)
Rainer Staffa (3. v.l.) vom Vorstand der Volksbank Mittelhessen übergibt das neue Sonargerät im Beisein von Marcel Pfläging (Vorstand Helfervereinigung, r.) an Thomas Kreiling und Peter Wagner (v.l.)

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16.05. und 23.05.2009 - Unterstützung Kinderheim ZOAR

Die beiden Technischen Züge erstellten auf Bitten der Wirtschaftsjunioren Mittelhessen an zwei Samstagen im Mai neue Spielgeräte auf dem Gelände des Kinderheimes ZOAR in Rechtenbach im Wert von 12.000 Euro.

Dabei führten die Helfer die Erdarbeiten aus, nahmen insbesondere Ausschachtungsarbeiten vor, gossen Fundamente, setzten Spielgeräte und stellten Oberflächen wieder her. 

Die Versorgung erfolgte vor Ort in bewährter Weise durch die Küchenmannschaft des OV.

Bauarbeiten
Bauarbeiten
Ohne Mampf kein Kampf
Ohne Mampf kein Kampf
Langsam wird es
Langsam wird es
Schon sind die ersten Tester da
Schon sind die ersten Tester da
Und viele fleisige kleine Helferlein
Und viele fleisige kleine Helferlein
 

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01.06.2009 - Atemschutzgeräteträger bei “FIRE HOUSE”

Nunmehr bereits zum dritten Mal konnten Atemschutzgeräteträger des THW-Ortsverbandes Gießen in einer Brandsimulationsanlage üben, die für 12 Tage auf der Feuerwache in Gießen stand.

Vier Lehrgangsplätze durften dabei durch das THW belegt werden. Zwar wird ein Atemschutzgeräteträger des THW wohl nie in die Lage kommen, einen Innenlöschangriff vorzunehmen, darum ging es bei der Übung auch nicht.

Vielmehr sollte es den Helfern ermöglicht werden, neue Erfahrungen machen zu können. Die Löschangriffe, die in jeweils zwei Trupps vorgenommen wurden, dauerten rund 14 Minuten und es entstanden Temperaturen im Container bis zu 280°C.

Die Schutzkleidung stellte die Feuerwehr Staufenberg zur Verfügung, Stadtbrandinspektor Michael Klier hierfür ein herzliches Dankeschön. Ein Dank geht auch an den Landkreis Gießen und das Amt für Brandschutz, welche den Durchlauf ermöglicht haben.

Im Anschluss erfolgte jeweils eine Besprechung der Lage, was im Vorgehen verbesserungswürdig ist. Gerade diese Informationen werden die Helfer auch bei zukünftigen Atemschutzeinsätzen - wenn auch nicht im Innenangriff - beherzigen.

Der Begehung vorausgegangen war eine Schulung der Atemschutzgeräteträger hinsichtlich der Einsatztaktik beim Atemschutzeinsatz im THW.

Firehouse
Firehouse
Firehouse
Firehouse

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03.06.2009 Berufsinformationstag in der Liebigschule, Gießen

Im Rahmen des  Berufsinformationstages in der Liebigschule in Gießen informierten wir die Jugendlichen über die Arbeit des Technischen Hilfswerks.

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27.06.2009- Unterstützung Zollkontrolle

Bereitstellen sowie Aufbau eines Zeltes SAS 35 zur Kontrolle von Reisebussen durch den Zoll. Unterstützung durch Personal beim Be- und Entladen von Gepäckstücken der Reisenden war die Aufgabe der 7 Helfer an diesem Tag. Um 6.00 Uhr rückten der MTW, der MLW 2 t und der ELF-K aus um den Zoll und die Autobahnpolizei zu unterstützen. Um 18 Uhr war der Einsatz beendet.

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28.06.2009 Kreisfeuerwehrverbandstag in Pohlheim

Am 28.06.2009 nahmen wieder zahlreiche Helfer am diesjärigen Kreisfeuerwehrverbandstag in Pohlheim teil. Zunächst am Umzug durch Pohlheim und danach an der Feier im Festzelt.

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01.-02.07.2009 - Großfeuer in Wettenberg

Am 01.07.2009 um 20.30 Uhr wurde der Ortsverband unter dem Alarmierungsstichwort „Großfeuer in Wettenberg, Zentrallager brennt“ alarmiert. Zügig rückten 25 Helfer zum Einsatzort in Wettenberg/Krofdorf-Gleiberg ins Gewerbegebiet Augarten mit demGKW I mit Tieflader und Radlader, dem LKW-LKr mit Lichttraverse und 40 kVA-SEA, dem MTW mit LiMa6000, dem GW-Bel mit 30 kVA-SEA und der ELF-K aus.

Über 200 Kräfte der Feuerwehren aus den Kreisen Gießen und Lahn Dill sowie mehreren Werkfeuerwehren, sowie 120 Kräfte des DRK, der Polizei und des Rettungsdienst waren im Einsatz.

Das Zentrallager eines Möbelgeschäfts ging am 01.07.2009 gegen 17.00 Uhr in Flammen auf. Auslöser waren möglicherweise Dacharbeiten. Es entstand ein Schaden von mehreren Millionen Euro.

Nachdem die erste Halle, in der Matratzen gelagert wurden, vernichtet wurde, griff der Brand aufgrund immenser Hitze auf die daran angebaute Halle, in der Küchen gelagert waren, übergreifen. Die Gesamtfläche der Hallen betrug rund 10.000 qm.

Nachdem ein übergreifen auf weitere Gebäudekomplexe durch die Feuerwehren erfolgreich verhindert werden konnte, wurde gegen 20.30 Uhr der THW Ortsverband Gießen mit Radlader angefordert. Rund 6 Minuten nach der Alarmierung rückten GKW I mit Radlader und Tieflader in der Stärke 1/4 aus in Richtung Unglücksort. Nachdem gegen 22.00 Uhr die Einsatzstelle von der Polizei zur Räumung von Randtrümmern freigegeben wurde, räumte der THW-Radlader, der unter Atemschutz bedient wurde und von einem THW- Atemschutztrupp betreut wurde, die noch glimmenden Randtrümmer am Gebäude und zog diese an anderer Stelle zum Auseinanderziehen und Ablöschen auseinander.

Zwischenzeitlich wurde auch die Fachgruppe Beleuchtung angefordert, die die Einsatzstelle weiträumig mittels Lichtmastanhänger, Lichttraverse und weiterem Beleuchtungsgerät ausleuchtete.

Da mehrere Hallenteile bereits eingestürzt waren und auch weiterhin akute Einsturzgefahr bestand, und auch die Brandursachenermittler der Polizei die Überbleibsel des Gebäudes noch intensiv begutachten werden, waren weitere Räumarbeiten nicht erforderlich. Gegen 01.00 Uhr konnte die im Ortsverband noch bestehende Bereitschaft von 8 Helfern aufgelöst werden.

Gegen 2 Uhr war die Einsatzbereitschaft im Ortsverband in Bezug auf Radlader und GKW I sowie GW-Bel wiederhergestellt. Vier Helfer blieben bis 6.00 Uhr vor Ort, um die über Nacht aufgebauten Beleuchtungseinrichtungen (Lichttraverse an LKW-LKr. und Lichtmastanhänger) zu betreuen. Die Einsatzbereitschaft war um 07.00 Uhr vollständig wiederhergestellt.

Atemschutzvorbereitung
Atemschutzvorbereitung
Radladereinsatz
Radladereinsatz
Radladereinsatz
Radladereinsatz
Radladereinsatz
Radladereinsatz
Radladereinsatz
Radladereinsatz
Radladereinsatz
Radladereinsatz
GKW I
GKW I
Lichttraverse
Lichttraverse
Atemschutz
Atemschutz
Radladereinsatz
Radladereinsatz
Lima und Atemschutz
Lima und Atemschutz
Sicherungsteam
Sicherungsteam
Sicherungsteam
Sicherungsteam
Sicherungsteam
Sicherungsteam
Helfer im Einsatz
Helfer im Einsatz
 

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2009.07.11.Kinderspielfest bei der Galeria Kaufhof

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11.07.2009 Öffnen Waffenschrank für die Polizei

Am 11.07.2009 bekamen wir von der Polizei eine Spezialauftrag. Das Öffenen eines Waffenschrankes für den kein Schlüssel vorhanden war.

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16.07.-23.07.2009 Landesjugendlager in Kassel

Vom 16.07. bis 23.07.2009 nahm unsere Jugendgruppe am Landesjugendlager in Kassel teil.

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16.08.2009 - Absicherung Run for Help - Gießener Stadtlauf

Erstellen von umfangreichen Absperrmaßnahmen und Ordnungsdienste in der Gießener Innenstadt beim diesjährigen Stadtlauf war ab 09.00 Uhr die Aufgabe der 57 eingesetzten Helfer.

Nachdem umfangreiches Absperrmaterial beim Tiefbauamt Gießen auf den Tieflader, den LKW-LKr, den Anh- 5t und den MLW II geladen wurde, trennten die THW-Kräfte in vier Einsatzabschnitten von den Straßen partiell Fahrspuren als Laufstreifen durch Absperrbarken ab. Im Start-Ziel-Bereich wurden Bauzäune gestellt.

Im Anschluss wurden die Helfer auf die Laufstrecke verteilt und in regelmäßigen Abständen und an neuralgischen Punkten als Ordner bzw. Streckenposten eingesetzt. Im Rahmen der Veranstaltung leisteten sie bis zum jeweiligen Eintreffen des DRK-Sanitätsdienstes zusätzlich zwei Mal Erste-Hilfe.

Gegen 20.00 Uhr wurde die Absperrung zurückgenommen, verlastet und beim Tiefbauamt abgeladen.
Die Einsatzbereitschaft war um 23.00 Uhr wiederhergestellt.

Im Einsatz waren der ELF-K, 3 MTW, der GKW 1 mit Tieflader und Radlader, der MLW II, der MLW III, der FÜKW, der FÜKomKW, der FÜLa-MTW, sowie der LKW/LKr und Anhänger 5t.

Sicherungsposten
Sicherungsposten
Sicherungsposten
Sicherungsposten
Start und Ziel
Start und Ziel

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22.08.-23.08.2009 - Bauernhof in Fernwald-Albach brennt

Rund 200 Kräfte aus zahlreichen Freiwilligen Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Gießen, die Berufsfeuerwehr Gießen, die DRK-SEG KV Gießen, die Gemeinde Fernwald, die Polizei und 13 Helfer – darunter 5 Kräfte unter Atemschutz – des Ortsverbandes Gießen wurden zu einem brennenden Bauernhof gerufen. Um 19.32 Uhr  alarmierte die Leitstelle uns und kurz darauf rückten die Einsatzkräfte zum Aussiedler-Bauernhof in der Nähe von Fernwald-Albach mit dem MTW mit LiMaAnh, LKW/LKr. mit 40 kVA SEA und Lichttraverse, der GW-Beleuchtung und der GKW I mit  Tieflader und Radlader aus.

Aus ungeklärter Ursache entzündete sich ein Feuer in einem mit Rindern besetztem Stall des Bauernhofes bei Fernwald-Albach. Dadurch, dass über den Rindern auf einer Zwischendecke mit rund 520 Ballen Heu und Stroh gelagert waren, erhielt das Feuer rasch viel Nahrung. Die Feuerwehr rettete die Rinder und begann mit den aufwendigen Löscharbeiten, insbesondere mit dem Schutz des direkt angrenzenden Wohnhauses. Das Wohnhaus konnte durch eine Riegelstellung vor den Flammen geschützt werden, der Stall war jedoch nicht zu halten. Um Zugänge zum Stall und dem brennenden Heu zu schaffen, wurde von der Gemeinde Fernwald ein 10-Tonnen-Radlader sowie ein Radbagger gestellt.

Um 19.32 Uhr wurde das THW Gießen zur Ausleuchtung der Einsatzstelle angefordert, woraufhin die Lichttraverse auf dem LKW-LKr verlastet wurde und dieser zusammen mit dem MTW-THV und angehängtem Lichtmastanhänger 6.000W ausrückten.

10 Minuten später folgte der GW-Bel der Fachgruppe Beleuchtung, um u.a. vier Powermoon an der Einsatzstelle aufzubauen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 12 Helfer des THW an der Einsatzstelle. Zehn weitere Helfer blieben im OV in Bereitschaft.

Gegen 01.00 Uhr löste das THW den Baumaschinenführer des Radladers der Gemeinde heraus und fuhr aus dem Bauwerk, bei dem zwischenzeitlich die Giebelwand eingerissen wurde, weiterhin Heu und Trümmer unter schwerem Atemschutz heraus.

Um 02.30 Uhr wurde zudem ein zweiter Radlader benötigt, um - nachdem der Zugangsweg in das Gebäude durch Einreissen einer Wand und einer Zwischendecke erweitert wurde - die umfangreichen Massen an Brandgut parallel herauszufahren. Hier griff die Einsatzleitung der Feuerwehr auf den THW-Radlader des OV Gießen zurück, so dass der Radlader des Ortsverbandes nachgefordert wurde.

Auch dieser Radlader wurde ab 03.00 Uhr unter schwerem Atemschutz durch Helfer des OV eingesetzt.

Um 07.00 Uhr wurde die Beleuchtung zurückgenommen, sowie der Radlader des THW verlastet. Kurz darauf rückten die Fahrzeuge des THW ein. Nach umfangreichen Reinigungsarbeiten an Gerät und Ausstattung war die Einsatzbereitschaft um 10.00 Uhr wiederhergestellt.

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30.08.2009 - Festakt und Tag der offenen Tür anlässlich “25 Jahre THW-Jugend Gießen”

Pressetext aus dem Gießener Anzeiger vom 02.09.2009:

"GIESSEN (kg). Dass der THW Ortsverband Gießen einmal den 25. Geburtstag seiner Nachwuchsabteilung feiern könnte, hätte im März 1984 niemand gedacht. Damals gab es nämlich noch keine Kinder und Jugendliche beim Technischen Hilfswerk. Heute ist das anders, 19 Junghelfer wollen mit dazu beitragen, dass die Aktivenabteilung in der Zukunft immer wieder auf junge und gut ausgebildete Helfer zurückgreifen kann.

Beim Festakt zum 25. Bestehen auf dem Gelände der Hilfsorganisation erinnerte der Ortsbeauftragte Thomas Kreiling an die Bemühungen der ersten Betreuer.

Bernd Helm, der spätere Ortsbeauftragte und der verstorbene Heinz Schwarzer gingen quasi von Haus zu Haus und warben um den Beitritt zum Gießener Ortsverband. Heute hat sich eine starke Gruppe entwickelt, die vor einiger Zeit am Landeswettbewerb der hessischen THW Jugend einen stattlichen 4. Platz erreichte (der Anzeiger berichtete). Tanja Böttcher und René Jung betreuen die jungen Helfer, Jens Leschhorn und Andreas Zeits bereiten sie auf Wettkämpfe vor.

"Großer Bahnhof" herrschte am Sonntagmorgen im eigens für den Festakt aufgestellten Zelt. Besonders freuten sich die THW Verantwortlichen über die Geburtstagswünsche von Innenminister Volker Bouffier. Ohne Jugendarbeit könne eine solche Organisation nicht bestehen, unterstrich der Minister und zeigte sich beeindruckt vom Engagement der jüngsten THW Angehörigen. Wer auch künftig anderen Menschen in Not helfen wolle, brauche jeden einzelnen ehrenamtlichen Helfer.

Viel geändert hat sich nicht nur in den Strukturen der Hilfsorganisation des Bundes sondern auch bei der Bekleidung. Die Junghelfer zeigten dies eindrücklich bei einer Modenschau auf der Bühne.

Ein "Junge der ersten Stunde" ist Steffen Gail, der für 25 Jahre Zugehörigkeit zum THW ausgezeichnet wurde. Gerne verfolgte dies der anwesende Stadtverordnetenvorsteher Dieter Gail: Es ist sein Sohn. In seinem Grußwort drückte Rüdiger Veit sein Erstaunen und Bewunderung über die rege Jugendgruppe aus. THW-Landessprecher Jürgen Maier sprach sicher aus eigener Erfahrung über die Zugehörigkeit zur Hilfsorganisation. Wer einmal aktiv dabei war und Lunte gerochen hat, bleibt dabei. Und das ist gut so. Auch die Landesjugendleiterin Antje Müller lobte die gute Arbeit mit der Jugend, die beim Ortsverband geleistet wird.


Stadtverordnetenvorsteher Dieter Gail ist ein gern gesehener Gast beim THW, er versäumt selten den Jahresrückblick und kam natürlich gerne zum Jubiläum. Ein Geschenk überreichte auch der Fachdienstleiter Ulrich Monz vom Landratsamt. Und für die Gruppe gab es zum Jubiläum einen Wimpel, der sie künftig auf Fahrten und Reisen sowie Zeltlagern begleitet.


Rund um das Gelände wurden die Parkplätze knapp, viele Gäste von Polizei, Feuerwehren, Rettungsdiensten und anderen Hilfsorganisationen sowie andere Gäste fanden den Weg in den Erdkauter Weg.

Hier gab es wie immer bei offiziellen Anlässen viel zu sehen. Alle Fahrzeuge und Geräte durften die Besucher genauer unter die Lupe nehmen. Und sie konnten sich davon überzeugen, dass hier Spezialisten jederzeit einsatzbereit für Notfälle und Katastrophen sind. Die Junghelfer zeigten am Übungsturm eine Rettungsübung. Wenige Meter weiter freuten sich die Kinder in der Schlauchbootschaukel.

Eigens zum Jubiläum bot das Gießener THW ein maßstabsgetreues Modell ihres "MTW OV" in limitierter Auflage an."

Peter bei der Arbeit
Peter bei der Arbeit
Festzelt
Festzelt
Helfer und Besucher
Helfer und Besucher
Auch die Jüngsten sind begeistert
Auch die Jüngsten sind begeistert
Festredner Volker Bouffier
Festredner Volker Bouffier
Festredner des THW
Festredner des THW
Ein Zauberer...
Ein Zauberer...
...verzauberte die Massen
...verzauberte die Massen
Scheckübergabe
Scheckübergabe
Schauübung der Jugend
Schauübung der Jugend
Schauübung der Jugend
Schauübung der Jugend
Schauübung der Jugend
Schauübung der Jugend
Für Getränke ist gesorgt
Für Getränke ist gesorgt
Zahlreiche Besucher erkunden das Gelände
Zahlreiche Besucher erkunden das Gelände
Fahrzeugschau
Fahrzeugschau
Für jeden ist was dabei
Für jeden ist was dabei
Essensmärkchen sind stark gefragt
Essensmärkchen sind stark gefragt
Das Jugendbetreuerteam
Das Jugendbetreuerteam
 
 

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06.09.2009 - Absicherung Gießener DAK-City-Triathlon

Absicherung des Gießener DAK-Triathlons mit rund 520 Teilnehmern, insbesondere die Gestellung von Streckenposten und Ordnern war am 06.09.2009 angesagt.

Im Zeitraum von 08.00 Uhr bis 19.00 Uhr waren 59 Helfer des Ortsverbandes und 32 Helfer anderer Ortsverbände im Einsatz. Im besonderen wurden folgende Fahrzeuge eingesetzt: 4 MTW, 2 GKW ; 2 MLW, der FüKW, der FüKomKW, der ELF-K und das Krad seitens des OV Gießen im Einsatz, sowie   

8 He mit MTW-O vom THW Marburg, 8 He mit MTW-ZTr vom THW Frankenberg, 6 He mit MTW-OV vom THW Biedenkopf, 5 He mit GW-Pumpen vom THW Wetzlar, 5 He mit MTW-ZTr vom THW Grünberg und außerdem Kräfte von Polizei, DLRG und DRK

Die Veranstaltung verfolgten laut Presse rund 3.000 Zuschauer.

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12.09.2009 - Schornsteinsprengung in Gießen, Gail-Gelände

Auf dem Gail-Gelände im Erdkauter Weg in direkter Nachbarschaft zu unserem Ortsverband war der Auftrag die Sprengung eines 52 m hohen Ziegelschornsteines.

Neben dem 15 Helfern des Ortsverbandes waren die Fachgruppe Sprengen des THW Wächtersbach,
die Polizei mit 8 Streifen und dem Einsatzleiter, die Polizeiautobahnstation Butzbach, das Amt für Arbeitsschutz, das RP Gießen und die Gießener Feuerwehr eingesetzt.

Im Rahmen einer Übungssprengung erfolgte die Sprengung eines 52 m hohen und etwa 50 Jahre alten Ziegelschornsteines auf dem Gelände der Firma Gail Keramik. Einige Tage vor der Sprengung wurden die Sprenglöcher gebohrt, am Tag der Sprengung wurden in den drei Kammern des Schornsteines ca. 7 kg Sprengschnur angebracht. In die gut 15 Bohrlöcher wurden von außen 3,8 kg Eurodyn-Sprengstoff eingebracht. Die Leitung der Sprengung übernahm der Gießener Sprengberechtigte Ekkehard Krell, der im Ortsverband zugleich als Fachberater aktiv ist.

Um 15.55 Uhr wurde die Sprengung erfolgreich durchgeführt, der Schornstein stürzte in das zuvor genau berechnete Fallbett.

Gegen 18.00 Uhr waren die Gerätschaften wieder im Ortsverband verlastet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.

Hervorzuheben ist die vorbildliche enge und sehr kameradschaftliche Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Sprengen des THW Wächtersbach unter Leitung von Ortrud Blatt.

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08.10.2009 - Ladungsbergung A5

Bei einer Polizeikontrolle auf der A 5 fiel ein litauischer LKW auf, dessen LKW-Plane sich immens nach außen wölbte. Aufgrund offensichtlich mangelnder Ladungssicherung verrutschten 22 etwa 2,20 m hohe Big-Bags mit Kunststoff-granulat und drohten seitlich durch den Aufbau zu brechen.

Die Polizei ließ über die Leitfunkstelle Gießen das THW alarmieren. Da keine Eile geboten war, fuhren zwei Kräfte zunächst an die Einsatzstelle, um die Lage zu erkunden und die erforderliche Bergungsmethode festzulegen.

Im Anschluss rückten GKW I mit Radlader auf Tieflader sowie der LKW-Ladekran des Ortsverbandes aus. Nach teilweisem öffnen der Plane wurden die schräg gegen den Aufbau drückenden Big-Bags mittels Endlosbändern zusammengefasst und dabei zusammengezurrt sowie durch Ketten und Stahlseile nach außen geführt. Als Gegenpunkte wurden GKW 1 und Radlader in Stellung gebracht und die Ladung hierüber abgefangen und gesichert.

Im Anschluss wurde die Plane weiter zurückgenommen und die je rund 1,5 t schweren Big-Bags mittels LKW-Ladekran entladen und in einen neuen Lastwagen eines Entsorgungsunternehmens verbracht. Im Anschluss wurde die Plane wieder aufgespriegelt.

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24.10.2009 Alarmübung

Am 24.10.2009 kam es zu einer Alarmübung in Allendorf/Lda. Ziel der Übung war das Ausleuchten der Einsatzstelle.

31.10.2009 - Neue Helfer für das THW.

Pressetext

"GIESSEN. 42 Helferanwärter des Technischen Hilfswerks (THW) aus zwölf Ortsverbänden unterzogen sich am vergangenen Samstag zentral der Prüfung zur Grundausbildung „Basis I“ in Gießen.

Reges Treiben herrschte auf dem THW-Gelände im Erdkauter Weg, so ging es doch um Einiges für die „Neuen“ in ihren blauen Abzügen, denn die erfolgreiche Absolvierung dieser Prüfung ist Grundvoraussetzung dafür, dass sie zukünftig als Helfer aktiv bei der staatlichen Katastrophenschutzorganisation mitwirken können.

Die Prüflinge, darunter fünf Frauen, kommen aus den Ortsverbänden Biedenkopf, Dillenburg, Frankenberg, Gießen, Korbach, Marburg, Wetzlar, Alsfeld, Lauterbach, Erlensee, Gelnhausen und Darmstadt und mussten sechs Stationen in der Praxis, eine Teamprüfung und einen theoretischen Prüfungsteil bestehen.

Das Erlernte der vergangenen Monate wie der sichere Umgang mit Leitern, das Bewegen von Lasten, das Ausleuchten von Einsatzstellen, der richtige Einsatz mit der Absturzsicherung, der Umgang mit Motorsäge, Rettungsschere, -spreizer und Trennschleifer sowie eine Teamprüfung, bei der ein Einsatztrupp bestehend aus Helfern unterschiedlicher Ortsverbände eine realistische Einsatzaufgabe gemeinsam bewältigen musste, wurde ausführlich unter Beweis gestellt.

Prüfungsleiter war Udo Kniese (OV Eschwege), der theoretische Teil wurde von Michael Eckel (OV Biedenkopf) und der praktische Teil von Thomas Kreiling (OV Gießen) abgenommen. Für die Organisation zeichneten insgesamt 29 Helfer des OV Gießen verantwortlich.

Prüfungsleiter Kniese war zum Ende der Prüfung mit der Organisation sowie der Durchführung der Veranstaltung sehr zufrieden und bedankte sich bei den eingesetzten Helfern.

Kreiling betonte zum Abschluss der Prüfung, dass man beim THW nie auslerne – auch wenn die „erste Hürde“ geschafft sei, so werden die frisch gebackenen Helfer auch in ihren zukünftigen Einheiten weiter geschult werden, weitere Lehrgänge absolvieren und ihr Können bei künftigen  Übungen und Einsätzen unter Beweis stellen müssen.

Frauen und Männer, die sich für die ehrenamtliche Mitarbeit beim THW interessieren, sind beim Gießener Ortsverband gerne willkommen. Informationen zur Mitwirkung, Ausstattung und den zahlreichen Einsätzen gibt es im Internet unter www.thw-giessen.de."

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02.-03.11.2009 - LKW-Unfall auf der A 5

Der 41-jährige Fahrer eines litauischen - mit Holzlatten beladenen - Sattelzugs wollte ein Bluttransportfahrzeug des DRK überholen. Dabei rammte er das Fahrzeug. Beide Lastwägen kippten um. Bei dem litauischen Lastzug, der quer über alle Fahrspuren zum liegen kam, verteilte sich die Ladung auf der Autobahn sowie dem Mittelteiler und der Gegenfahrbahn. Bei dem Unfall kamen sechs Personen zu  Schaden.

Um 23.01 Uhr alarmierte die Leitstelle das Gießener THW, um die vor Ort im Einsatz befindlichen Feuerwehren bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen.

Mittels Zweischalengreifer am LKW-Ladekran sowie dem Radlader und von Hand wurde die verlorene Ladung aufgenommen und auf angeforderte Transportmittel verlastet. Insbesondere kamen hier zahlreiche Wechselladerfahrzeuge vom THW Wetzlar sowie den Feuerwehren Gießen, Buseck und Lich zum Einsatz. Die Fahrzeuge transportierten die Ladung nach Gießen auf das THW-Gelände, wo es zwischengelagert wird, bis feststeht, was damit passieren soll.

Im Einsatz waren die FF Reiskirchen, die FF Bersrod, die Autobahnpolizei, der Rettungsdienst, die Autobahnmeisterei, die Firma Kran-Burgard, sowie Wechselladerfahrzeuge vom THW Wetzlar, der BF Gießen, der FF Lich, der FF Buseck (2x) und ebenso von der Firma Kran Burgard. Der Ortsverband Gießen war mit 18 Helfern und den Fahrzeugen GKW 1 mit Tieflader und Radladerm der MLW III der Infrastruktur mit Rüstanhänger und der LKW/LKr mit Zweischalengreifer dabei.

Autobahn A 5 war zwischen Reiskirchen und Fernwald in Richtung Süd fast die ganze Nacht voll gesperrt.

Gegen 07.30 Uhr am 03.11.2009 war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Die Zusammenarbeit verlief Organisationsübergreifend kameradschaftlich und vorbildlich.

Datum: 02.11.2009 Uhrzeit: 23.01 Uhr - Einsatzende: 03.11.2009 07.30 Uhr - Stärke THW GI: 18 He

 

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26.11.2009 Großübung Evakuierung

Pressetext Giessener Allgemeine vom 26.11.2009

"Lich (tr). Weit über 200 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst und THW rückten am frühen Donnerstagabend zu einer Großübung in der Asklepios-Klinik aus. Ausgangslage: ein fiktiver Brand im dritten Stock der Klinik - von dort aus waren 35 zumeist »bettlägerige Patienten« ins Freie zu bringen.

Evakuiert werden musste durch ein schmales Treppenhaus, da der andere Gebäudeteil wegen starker Verqualmung unbenutzbar war. Zur Unterstützung der Rettungskräfte waren die DRK-Schnelleinsatzgruppen aus Lich und Gießen vor Ort. Rund 20 Rettungswagen waren binnen kürzester Zeit im Innenhof der Klinik positioniert. Sie wurden ebenso wie die Räume der Ambulanz zur Erstversorgung der »Patienten« (Statisten) genutzt.

Feuerwehr und Rettungsdienste hatten zahlreiche Beobachter entsandt. Vor Ort waren neben dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor Marcus Leopold auch Brandrat Dr. Thomas Stumpf (Regierungspräsidium), Horst Jeckel (Abteilung Rettungsdienst der Kreisverwaltung) und der Licher Bürgermeister Bernd Klein. Die Übung ausgearbeitet hatten der Technische Leiter der Klinik, Michael Pieck, und der Licher Stadtbrandinspektor Marco Römer. Einsatzleiter war der stellvertr. Stadtbrandinspektor Holger Merle. Pieck zeigte sich mit dem Verlauf der Übung zufrieden; diese Einschätzung wurde allerdings von Marcus Leopold und Marco Römer relativiert. »Gut gelaufen«, so die beiden, seien die angenommene Brandbekämpfung und Rettung der Patienten.

Mängel habe es in der Organisation sowie bezüglich der Kooperation der Rettungskräfte gegeben. Neben allen Licher Wehren waren auch die Drehleiter aus Hungen und der Einsatzleitwagen der Berufsfeuerwehr Gießen sowie das THW aus Gießen und aus Grünberg, der Verpflegungszug des DRK sowie die Polizei in den Einsatz mit eingebunden."

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Ende der Chronik

Dies ist das Ende unserer Chronik.

60 Jahre THW Geschichte in Gießen.

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