Lollar,

In Lollar droht ein Gebäude einzustürzen

Ein Wasserrohrbruch - möglicherweise aufgrund der derzeitigen Kältewelle - in einem Fachwerkgebäude hat zu einem größeren Einsatz der Feuerwehren Lollar und des THW Gießen geführt.

Einsatzstelle in Lollar

Nachdem die Bewohner feststellten, dass Wasser aus den Decken austrat, und sich erste Teile der Lehmdecken lösten, alarmierten sie die örtliche Feuerwehr. Diese zog nach ersten Erkundungen kurze Zeit später den THW-Baufachberater Ekkehard Krell zur Beratung über das weitere Vorgehen hinzu. Um die Stabilität des Gebäudes sicherzustellen, wurde beschlossen, das Gebäude vollständig abzustützen.

Die darauf hin alarmierte Schnelleinsatzgruppe des THW Gießen rückte kurze Zeit später mit Rüstholz, Baustützen und mehreren Fahrzeugen an. Dabei wurde das Gebäude von unten nach oben systematisch abgestützt. Zur Eigensicherung wurden zunächst Schnellbaustützen in den Arbeitsbereichen eingesetzt. Im Anschluss daran wurden Holzabstützungen erstellt und eingezogen. Die Arbeitsschritte wiederholten sich so in Erd- und Obergeschoss.

Die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften der Feuerwehr verlief in gewohntem Maße vorbildlich und kameradschaftlich.

Datum: 02.02.2012
Uhrzeit: 17.40 Uhr
Einsatzende: 24.00 Uhr
Stärke THW Gießen: 12 Helfer vor Ort, 9 Helfer in Bereitschaft im OV
Alarmierungsstichwort Abstützen und Aussteifen eines Wohngebäudes in Lollar
Einsatzort Lollar, Gießener Straße
eingesetzte Fahrzeuge: MTW + Lichtanhänger 6.000 W; LKW/LKr mit Rüstholz/Baustützen; GKW 1 
sonstige Einsatzkräfte: Feuerwehren Stadt Lollar, Polizei








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