17.05.2005 - Vermisstensuche am Edersee
Das THW Korbach forderte am Dienstag, 17.05.05 die FGr. Wassergefahren aus Gießen an, um bei der Suche einer Person zu helfen. Die Gesamtumstände sprachen dafür, dass der junge Mann an der Sperrmauer des mit 202 Millionen Kubikmeter randvoll gefüllten Edersee den Freitod gewählt hat, so die Kriminalpolizei Korbach.
Angefordert war das Mehrzweckboot des OV Gießen mit dem 3D-Echolot, welches im Wasser treibende bzw. auf dem Grund liegende Gegenstände dreidimensional aufzeichnet. Aus Sicherheitsgründen blieben die Abflüsse des Edersee in dieser Zeit geschlossen, die Turbinen des Kraftwerks wurden abgeschaltet.
In einem Teilbereich der Sperrmauer konnten in 42 m Tiefe zwar verdächtige Echos und Aufzeichnungen wahrgenommen werden, aufgrund der hohen Tiefe war jedoch ein Einsatz der Bergungstaucher dort nicht möglich.
Im Einsatz waren:
THW Gießen, FGr. Wassergefahren mit GKW I und MZB II
THW Korbach
THW Bad Wildungen mit Booten und Tauchern
Polizei
Feuerwehr
Bild: Rettig, THW Korbach
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