03.12.2005 - Biotopsprengung in Daupthetal
Rund 180 kg Sprengmittel wurden bei Daupthetal benötigt, um ein etwa 500 qm großes Biotop anzulegen.
Die örtliche Naturschutzbehörde bat das THW Biedenkopf um Hilfe, nachdem ein Biotop, welches im Sommer als Lebensraum für diverse Tiere dient, zu verlanden drohte.
Angedacht war eine "Biotopsprengung", die dazu dient, den Boden kraterförmig aufzubrechen, ohne ihn dabei zu verdichten, um die Wasserdurchlässigkeit nicht zu behindern. Diese Sprengmethode bietet daher einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Methoden, zB dem Ausbaggern.
Am 26.11.2005 bohrten daher die Ortsverbände Gießen, Biedenkopf und Wächtersbach rund 120 Bohrlöcher mit einem Durchmesser von 10 cm bis zu 1,80 m tief in den schlammigen Boden.
Am 03.12.2005 brachten die Sprengberechtigten der Ortsverbände Gießen und Wächtersbach dann den Sprengstoff in die Bohrlöcher ein. Der Ortsverband Gießen verfügt zwar über einen Sprengberechtigten, da beim THW Wächtersbach jedoch die zentrale Fachgruppe Sprengen in Hessen stationiert, erfolgen Sprengmaßnahmen grundsätzlich in enger Zusammenarbeit mit dem osthessischen Ortsverband.
Um 15.30 Uhr wurde die Sprengung dann durchgeführt, die nach Aussagen der Vertreterin der Naturschutzbehörde Marburg-Biedenkopf zur vollsten Zufriedenheit erfolgte.
Im Einsatz waren: THW Gießen THW Biedenkopf THW Wächtersbach THW Bensheim Feuerwehr Herzhausen Feuerwehr Holzhausen Polizei
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